Der Linthkanal, zwischen dem Walen- und Zürichsee, wurde vor rund 200 Jahren nach den Plänen von «Konrad Escher von der Linth» gebaut.

Bei einer Länge von 17 km weist er lediglich ein Gefälle von 13 m auf. Ab dem Hänggelgiessen ist die Flusssohle höher als das Umland, sodass die Linth keinen direkten Zufluss mehr hat. Das Wasser von den umliegenden Hügeln und der Ebene des Linthgebiets fliesst in den Nebengräben in den Zürichsee. Bis in die Dreissigerjahre des 20. Jahrhunderts diente der Linthkanal vorwiegend der Schifffahrt. Lastschiffe wurden von Pferden zum Walensee gereckt (gezogen). Mit dem Hochwasserprojekt «Linth 2000» hat der Linthkanal ein neues, ökologisches «Gesicht» bekommen.

Erfrischendes, beliebtes Flussbad
Früher wie heute ist die Linth für die Bevölkerung ein beliebtes Badegewässer. Die Wassertemperaturen von 18° bis höchstens 22° wirken erfrischend. Die «Badestrände» der Gemeinde Benken liegen im Giessen, rechts- und linksseitig der Linth, sowie im 5. Gang beim Steg.

Auf der Linth hinabtreiben lassen
Beliebt sind auch die Gummibootfahrten auf der Linth. Je nach Wasserstand benötigt ein Gummiboot vom Walen- in den Zürichsee rund 4 Stunden. Auf der Strecke sind Ein- und Ausstiegsplätze in Ziegelbrücke, Schänis, Giessen, Grynau und Schmerikon vorhanden.

Hinweis:
Das Baden in der Linth und die Bootsfahrten erfolgen auf eigene Verantwortung.

Linthkanal