Projekt «Wohnen im Alter» wieder aufgenommen
Das Benkner Alters- und Pflegeheim Tschächli wird seit über 100 Jahren durch die Ortsgemeinde Benken umsichtig und mit viel Gespür und hohem Qualitätsanspruch liebevolle betrieben. Das Amt für Soziales hat die Betriebsführung des Heims auch für die nächsten Jahre zugesichert.
Bereits 2017 hat der Ortsverwaltungsrat Benken 2017 bekundet, sich längerfristig aus der operativen Betriebsführung zurück ziehen zu wollen.
Deshalb wurde 2018 eine Planungs- und Projektkommission mit Vertretern der Politischen Gemeinde Benken und des Ortsverwaltungsrats Benken ins Leben gerufen. Für das Dorf Benken soll eine geeignete und nachhaltige Lösung für stationäres Wohnen im Alter gefunden werden.
2019 entschieden die Stimmberechtigten beider Körperschaften den künftigen Standort im Zentrum.
Aufgrund weiterer kosten- und zeitintensiver Projekte wie Überbauung Dorfzentrum, Realisierung Schul- und Turnraum, Erstellung Wärmeverbund wurde das Projekt «Wohnen im Alter» auf der Zeitschiene angepasst.
Seit Anfang 2025 beschäftigt sich der Ortsverwaltungsrat wieder intensiv mit dem Thema. Das Projekt «Wohnen im Alter» soll weiterverfolgt werden.
In einem gemeinsamen Austausch der beiden Körperschaften anfangs 2026 wurde die Kommission «Wohnen im Alter» reaktiviert. Diese setzt sich paritätisch aus je zwei Vertretungen der Ortsgemeinde und der Politischen Gemeinde zusammen. Geleitet wird die Kommission durch die Gemeinderätin Carmen Hegetschweiler.
Zwischenzeitlich wurden verschiedene Abklärungen zum weiteren Vorgehen vorgenommen. Dabei wurden Erfahrungen anderer politischer Gemeinden eingeholt, die ihre Alters- und Pflegeheime durch externe Betreiberinnen führen lassen. Im Fokus standen insbesondere Fragen zur Wahl und Beauftragung einer geeigneten Betreiberin, zur Finanzierung und zu den notwendigen Investitionen sowie zu den entsprechenden rechtlichen Verfahren.
Auch die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Eigentümerschaften und externen Betreiberinnen wurde näher betrachtet. Der Erfahrungsaustausch hat dazu beigetragen, die verschiedenen Möglichkeiten und Vorgehensweisen kennenzulernen und daraus Erkenntnisse für die weitere Planung zu gewinnen.
Die Kommission hat verschiedene Alters- und Pflegeheime mit unterschiedlichen Betriebskonzepten besichtigt. Ziel ist es, eine geeignete Betreiberin zu finden, die den Bedürfnissen der Benkner Bevölkerung entspricht. In weiteren Gesprächen wird geprüft, welche Betreiberinnen sich die Führung eines Alters- und Pflegeheims in Benken vorstellen können, unter welchen Rahmenbedingungen dies möglich ist und welche Lösungen für Benken in Frage kommen.
Entscheidend ist, welche Lösung langfristig den Bedürfnissen der Benkner Bevölkerung entspricht, und wie ein Betrieb finanziell sinnvoll umgesetzt werden kann. All diese Überlegungen müssen schlussendlich auch auf eine Betreiberin abgestimmt sein. Die Abklärungen mit potenziellen Betreiberinnen sollen aufzeigen, welche Variante sich aus ihrer eigenen Sicht eignet und welche Lösung für Benken langfristig die besten Voraussetzungen bietet.
Die Kommission wird die verschiedenen Möglichkeiten weiter prüfen und der Benkner Bevölkerung über die Ergebnisse und die weiteren Schritte berichten.