19. April 2026

Auch in der politischen Gemeinde Benken breiten sich zunehmend invasive Neophyten, vor allem Goldruten, Einjähriges Berufkraut oder Sommerflieder aus. Diese gebietsfremden Pflanzen verdrängen einheimische Pflanzen, da sie sich schnell ausbreiten und keine natürlichen Feinde haben. Dadurch wird die Biodiversität geschwächt und natürliche Lebensräume verändern sich.

Die Pflanzen vermehren sich vor allem über Samen und besiedeln besonders häufig Strassen- und Wegränder, Brachflächen, begrünte Flachdächer und Gärten. Um ihre Ausbreitung zu stoppen, ist eine frühzeitige Bekämpfung entscheidend.

Die Unterscheidung von einheimischen Pflanzen und Neophyten ist nicht immer einfach. Der Kanton St.Gallen hat dazu eine Praxishilfe erarbeitet, die beim Erkennen und richtigen Handeln unterstützen soll. Auch hat der Verein Bänggner Natur eine handliche Übersicht mit Alternativen Bepflanzungen erstellt. Auf unserer Webseite haben wir diese Unterlagen und weitere Merkblätter aufgeschaltet.

Richtige Bekämpfung
Die Neophyten sollten vollständig mitsamt den Wurzeln entfernt werden, am besten bevor sie Samen bilden. Die ganze Pflanze muss in reissfeste Säcke verpackt und fachgerecht in der Kehrichtverbrennung entsorgt werden. Eine Entsorgung im Kompost oder mit der Grüngutabfuhr ist nicht geeignet und auch nicht erlaubt, da sich die Pflanzen sonst weiterverbreiten können.

Nach der Arbeit sollten alle Werkzeuge, Schuhe und Kleidung gründlich gereinigt werden, um eine Verschleppung von Samen zu verhindern.

Die Gemeindeverwaltung stellt der Bevölkerung für die Entsorgung spezielle Neophytensäcke zur Verfügung. Die Neophytensäcke können Sie beim Schalter des Einwohneramtes kostenlos beziehen und anschliessend der ordentlichen Kehrichtabfuhr mitgeben.

Die Bevölkerung wird zur Mithilfe eingeladen, um die Ausbreitung dieser Pflanzen einzudämmen und die einheimische Natur zu schützen.

Weitere Informationen
Infos des Kantons- St. GallenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Infos der Gemeinde Benken

 

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