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Neuigkeiten

Zusammenschluss Sozialämter Benken, Kaltbrunn und Schänis

Die Sozialämter Schänis, Kaltbrunn und Benken werden am Standort Schänis zusammengeführt

Die drei politischen Gemeinden Schänis, Benken und Kaltbrunn haben im Verlauf der letzten Jahre übereinstimmend festgestellt, dass es zunehmend schwieriger wird, die Sozialämter im Nebenamt zu führen. Die zunehmende Fallkomplexität, die Mehrfachproblematiken und die steigenden Fallzahlen stellen die Gemeinden vor immer grössere Herausforderungen. Die Gemeinderäte haben deshalb entschieden, eine Zusammenführung der Sozialämter Benken, Schänis und Kaltbrunn zu prüfen und eine entsprechende Organisationsanalyse durchzuführen.

Die Ergebnisse der Überprüfung liegen in der Zwischenzeit vor und zeigen klar, dass ein Zusammenschluss in der vorgesehenen Grösse richtig, sinnvoll und zeitgemäss ist. Die Sozialämter sehen sich seit einigen Jahren mit ständig wachsenden Herausforderungen, widersprüchlichen Erwartungen von Behörden und Allgemeinheit, sowie zunehmend fordernden Klienten konfrontiert. Die Fallzahlen sind deutlich angestiegen. Die Aufgabenerfüllung erfolgt in allen drei Gemeinden heute mit sehr knappen Ressourcen und im Nebenamt. Die Stellvertretungen sind nicht oder nur ungenügend sichergestellt und die ganzheitliche Aufgabenerfüllung erweist sich insbesondere bei einem weiteren Anstieg der Fallzahlen als langfristig problematisch.

Die Gemeinderäte Schänis, Benken und Kaltbrunn haben darum beschlossen, die drei Sozialämter Benken, Schänis und Kaltbrunn noch in diesem Jahr im Gemeindehaus in Schänis zusammenzuführen. Ausschlaggebend für diesen Entscheid waren unter anderem auch die sehr guten Erfahrungen mit dem Zusammenschluss des Betreibungsamts, des Zivilstandsamts und des Grundbuchamts, welche zu einer erheblichen Verbesserung der Dienstleistungsqualität geführt haben. Konkret bietet die vorgesehene Regionalisierung der Sozialämter die folgenden Vorteile:

  • Saubere Regelung der Stellvertretungen;
  • Höhere Rechtsgleichheit und Fachlichkeit;
  • Qualitätssicherung;
  • Zusammenarbeit/Austausch im Team;
  • Personalförderung.
  • Vereinfachte Rekrutierung von qualifiziertem Personal;
  • Professionelle Wiedereinbringung von Geldern;

Umfang
Der Zusammenschluss sieht vor, sämtliche Bereiche der heutigen Sozialämter Benken, Schänis und Kaltbrunn, namentlich die öffentliche Sozialhilfe, Elternbeiträge und das Krankenkassenwesen per 1. Oktober 2018 zusammenzuführen. In einem zweiten Schritt ist das derzeit in Benken und Kaltbrunn ausgelagerte Asylwesen in die neue Organisationsform zu integrieren.

Standort
Die Büros befinden sich im Gemeindehaus Schänis.
Die Dienstleistungen der beratenden Sozialhilfe werden wie bis anhin durch das regionale Beratungszentrum in Uznach abgedeckt.

Zuständigkeit
Die Zuständigkeiten je Gemeinde für die eigenen Fälle bleiben trotz Zusammenführung bestehen. In der Buchhaltung wird je eine eigene Kostenstelle geführt, welche quartalsweise mit der betroffenen Gemeinde abgerechnet wird. Die drei Vertragsgemeinden übernehmen somit nur jene Kosten, welche gemäss Gesetzgebung in die örtliche Zuständigkeit des jeweiligen heutigen Sozialamtes fällt.

Stellenbedarf und Stellenbesetzung
Nach der Integration des Asylwesens ist aufgrund der erhobenen Fallzahlen insgesamt mit einem Stellenbedarf von ungefähr 400 Stellenprozenten zu rechnen.

Die Leitung des neuen Sozialamtes wird durch die bisherige Stellenleiterin aus Schänis, Margrith Ackermann, übernommen. Die Stellenleiter aus Benken und Kaltbrunn, Olaf Schmucki und Thomas Wey, werden sich auf ihre primären Aufgaben als Steuersekretär bzw. Gemeindeschreiber konzentrieren. Alle Arbeitsstellen, welche nicht durch interne Umstrukturierungen besetzt werden, werden anfangs April öffentlich zur Bewerbung ausgeschrieben.

Vereinbarung
Die interne Organisation des neu zu schaffenden regionalen Sozialamtes wird mit einer interkommunalen Vereinbarung unter den Gemeinden geregelt. Die Gemeinderäte Schänis, Kaltbrunn und Benken haben die entsprechende Vereinbarung im Januar verabschiedet. Die Vereinbarung untersteht vom 19. Februar bis am 30. März 2018 dem fakultativen Referendum (siehe amtliche Anzeige).

Datum der Neuigkeit 19. Feb. 2018
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